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Ängste gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzen Erkrankungen. Derzeit leiden in Deutschland 19% der Bürger an einer Behandlungsbedürftigen Angsterkrankung. Frauen sind von der Krankheit doppelt so häufig betroffen wie Männer. Von der großen Zahl der Erkrankten erhält allerdings nur eine Minderheit eine optimale Behandlung. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Fehlende Hoffnung und mangelnde Energie der Betroffenen, diagnostische und therapeutische Defizite auf Seiten der Hausärzte, sowie Kosteneinsparungen bei den Krankenkassen vergrößern den Leidensdruck der Erkrankten. Sehr oft wird erst nach Jahren die Diagnose Angsterkrankung gestellt. Quelle: MPI Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. (Bertolt Brecht)
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